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Approbation Arzt

Approbation Arzt

für Ärzte

Alle in Deutschland praktizierenden Ärzte sind approbiert, d.h. haben ihr Medizinstudium erfolgreich abgeschlossen und die Approbationsurkunde beantragt.

Die Approbation für Ärzte ist die staatliche Zulassungsberechtigung, den Arztberuf selbstständig und eigenverantwortlich auszuüben.

Approbation – Voraussetzung und Zuständigkeit

Geregelt wird die Genehmigung für das Praktizieren als Arzt durch die Approbationsordnung für Ärzte, welche auf der Bundesärzteordnung basiert.

Zum Erhalt der Approbationsurkunde muss die Approbation beantragt werden. Die Approbationsordnung gibt die Voraussetzungen für die Erteilung der Approbation als Arzt vor. Laut Approbationsordnung muss der Arzt sein Medizinstudium erfolgreich absolviert und die Abschlussprüfung bestanden haben. Außerdem darf er sich nicht durch sein Verhalten strafbar gemacht haben, wodurch Zweifel an seiner Eignung entstehen. Der Arzt muss über die gesundheitlichen Anforderungen und die notwendigen deutschen Sprachkenntnisse verfügen. Ist der beantragende Arzt deutscher Staatsbürger oder EU-Bürger, hat er bei Erfüllung dieser Voraussetzungen einen rechtlichen Anspruch auf die Erteilung der deutschen Approbation.

Ärzte müssen die Approbation bei der zuständigen Bezirksregierung bzw. Landesregierung beantragen. Diese wird vom Ort der Abschlussprüfung bestimmt. Die deutsche Ärztekammer listet die Bundesländer und die jeweils für die Approbation zuständige Organisation.

Approbation – Dokumente und Kosten

Die Beantragung der Approbationsurkunde als Arzt umfasst zusätzlich zum Antragsformular regulär die folgenden Dokumente:

  • Beglaubigte Kopie des Prüfungszeugnisses
  • Antragsformular für die Approbationsurkunde
  • Formlose Erklärung, dass keine Verurteilung vorliegt
  • Polizeiliches Führungszeugnis (Belegart 0)
  • Geburtsurkunde
  • Beglaubigte Kopie des Prüfungszeugnisses
  • Beglaubigte Kopie des Personalausweises
  • Beglaubigte Kopie der Geburtsurkunde
  • Gesundheitliche Eignungsuntersuchung
  • Tabellarischer Lebenslauf

Die Gebühr für die Erteilung der Approbation als Arzt beträgt je nach Verwaltungsaufwand zwischen 150 und 1.000 Euro. Beispielsweise können die Kosten steigen, wenn die eingereichten Unterlagen nicht vollständig sind und nachgefordert werden müssen.

Approbation – Bearbeitungszeit und ausländische Ärzte

Die Bearbeitungszeit des Approbationsantrages liegt zwischen einer Woche und mehreren Monaten. Eine schnelle Erteilung der Approbation wird durch die vollständige Abgabe aller Dokumente und eine überschaubare Anzahl weiterer Anträge begünstigt. Ärzte sollten, um sicherzugehen, die Approbation mindestens vier Wochen vor Arbeitsbeginn beantragen.

Die deutsche Approbation können sowohl inländische Medizinstudenten als auch ausländische Ärzte beantragen. Diese beiden Verfahren unterscheiden sich, womit auch unterschiedliche Bearbeitungszeiten einhergehen. So erfahren inländische Absolventen nach der Beantragung der Approbation oft kürzere Wartezeiten als Ärzte aus dem Ausland.

Approbation Arzt – Alles zur Approbationsurkunde

Approbation Arzt. Laut der Statistik der Bundesärztekammer vom 31.12.2018 gab es in Deutschland ca. 515.640 approbierte Ärzte. Allen Ärzten ist gemeinsam, dass sie ihr Medizinstudium erfolgreich abgeschlossen und die Approbationsurkunde beantragt haben.

Was ist eine Approbation für Ärzte?

Bei der Approbation für Ärzte (lat. approbatio „Anerkennung, Genehmigung“) handelt es sich um die staatliche Zulassungsberechtigung, den Beruf als Arzt selbstständig und eigenverantwortlich auszuführen.

Rechtsgrundlage der Approbation für Ärzte

Die Genehmigung für das Praktizieren als Arzt wird durch die Approbationsordnung für Ärzte geregelt. Dabei basiert die Approbationsordnung für Ärzte auf der Bundesärzteordnung.

Voraussetzung für die Approbation als Arzt

Damit Ärzte die Approbationsurkunde erhalten, müssen sie die Approbation beantragen. Die Voraussetzungen für die Erteilung der Approbation als Arzt werden durch die Approbationsordnung für Ärzte definiert. Demnach muss der Arzt sein Medizinstudium erfolgreich absolviert und die (Abschluss-)Prüfung bestanden haben.

Der approbationsbeantragende Arzt darf sich nicht durch negatives Verhalten haftbar gemacht haben, aus welchem deutliche Bedenken über seine Eignung hervorgehen würden (z.B. Ausüben einer Straftat). Weiterhin muss der Arzt die gesundheitlichen Voraussetzungen erfüllen sowie über ausreichende deutsche Sprachkenntnisse verfügen, um den Beruf ausführen zu können.

Wenn der Approbationsbeantragende die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt oder EU-Bürger ist, dann besitzt er bei Erfüllung der Voraussetzungen einen legitimen, rechtlichen Anspruch auf die Erteilung der deutschen Approbation.

Wo kann man als Arzt die Approbation beantragen?,

Um die Approbation zu beantragen, muss sich der antragsstellende Arzt an die zuständige Bezirksregierung bzw. Landesregierung wenden. Dabei bestimmt der Prüfungsort darüber, welche Bezirksregierung bzw. Landesregierung zuständig ist. Wurde zum Beispiel die Abschlussprüfung in Dresden absolviert, so ist die Bezirksregierung in Dresden zuständig. Die deutsche Ärztekammer listet folgende Bezirks- und Landesregierungen:

  • Bundesland – Organisation
  • Baden-Württemberg – Landesprüfungsamt für Medizin und Pharmazie
  • Bayern/ Oberbayern – Regierung von Oberbayern
  • Bayern/ Unterfranken – Regierung von Unterfranken
  • Berlin – Landesamt für Gesundheit und Soziales
  • Brandenburg – Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit
  • Bremen – Die Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz
  • Hamburg – Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz
  • Hessen – Hessisches Landesprüfungs- und Untersuchungsamt im Gesundheitswesen
  • Mecklenburg – Vorpommern – Landesamt für Gesundheit und Soziales
  • Nordrhein- Westfalen           
  • Bezirksregierung Arnsberg
  • Bezirksregierung Detmold
  • Bezirksregierung Köln
  • Bezirksregierung Düsseldorf
  • Bezirksregierung Münster
  • Niedersachsen – Niedersächsischer Zweckverband zur Approbationserteilung (NiZza)
  • Rheinland-Pfalz – Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung
  • Saarland – Landesamt für Soziales Zentralstelle für Gesundheitsberufe und Landesprüfungsamt
Approbation Arzt – welche Dokumente werden benötigt?

Neben dem Antragsformular für die Beantragung der Approbationsurkunde als Arzt, müssen in der Regel folgende Dokumente bei der Antragstellung beigelegt werden:

  • Erforderliche Dokumente – Beantragungsort
  • Beglaubigte Kopie des Prüfungszeugnisses – Landesprüfungsamt für Medizin
  • Antragsformular für die Approbationsurkunde
  • Formlose Erklärung, dass keine Verurteilung vorliegt
  • Homepage der zuständigen Bezirks- bzw. Landesregierung
  • Polizeiliches Führungszeugnis Belegart 0
  • Geburtsurkunde
  • Einwohnermeldeamt
  • Beglaubigte Kopie des Prüfungszeugnisses
  • Beglaubigte Kopie des Personalausweises
  • Beglaubigte Kopie der Geburtsurkunde
  • Bürgeramt bzw. Kreis- oder Stadtverwaltung
  • Gesundheitliche Eignungsuntersuchung
  • Hausarzt Tabellarischer Lebenslauf
Wie viel kostet die Approbation für Ärzte?

Die Kosten für die Arzt Approbation kann zwischen einem Betrag von 150 bis 1.000 Euro variieren. Dabei richtet sich die Höhe der Gebühr nach dem jeweiligen Verwaltungsaufwand. So können die Kosten steigen, wenn der Arzt seine Unterlagen nicht vollständig abgibt, sodass der Sachbearbeiter diese nachfordern muss.

Wie lange dauert die Bearbeitung der Arzt Approbation?

Die Bearbeitungszeit für den Approbationsantrag kann eine Woche genauso gut aber auch mehrere Monate dauern. Oftmals berichten inländische Medizinstudenten von einer geringeren Wartezeit als Ärzte aus dem Ausland. Voraussetzung für eine schnelle Erteilung der Approbation sind, dass alle erforderlichen Unterlagen abgegeben werden und die Anzahl weiterer Approbationsanträge überschaubar sind. Sicherheitshalber sollte der Antrag für die Approbationsurkunde mindestens vier Wochen vor Arbeitsbeginn beantragt werden.

Approbation für ausländische Ärzte

Auch ausländische Ärzte können die Approbation beantragen. Jedoch unterscheidet sich das Verfahren von Ärzten, die in Deutschland studiert haben.